Das Fest der Lichter – Loi Krathong

by Lou Tobian

Bananenboote, laute Musik und eine große Feier. Am 11. November konnte ich Loi Krathong, einer der wichtigsten Feiertage in Thailand, miterleben. Es fällt mir schwer, meine Eindrücke in Worte oder Fotos zu packen, so beeindruckend war dieser Tag für mich.

Das schönste Boot kommt von einer Erstklässlerin 👏

Loi Krathong wird gefeiert, um die bösen Geister und das Unglück zu vertreiben (also so ein bisschen wie bei uns an Silvester 🎇). Zusätzlich zum Feuerwerk werden hier kleine Boote aus Bananenstämmen und -blättern zu Wasser gelassen. Die Boote sind auch noch mit einer Kerze, bunten Blumen und einigen Räucherstäbchen bestückt. Je schöner, desto stärker die Wirkung. Mit den Kindern zusammen haben wir in der Aula echt schöne Boote gebastelt (das Falten von Banenblättern ist gar nicht so einfach 😌). Ich habe mir leider Keines gebastelt. Ist aber auch nicht schlimm, ich habe eh die ganze Zeit den Kindern beim Schneiden und Tackern geholfen.

Am frühen Abend sind ich und die anderen Freiwilligen zum Markt in Kapong gefahren, wo wir eine kunstvolle Bühnenshow, sowie die schönsten Exemplare von den Booten gesehen haben. Und selbstverständlich gabs wieder jede Menge Streetfood nach dem ganzen Bastelstress 😅.

Mit mehr als 2 Tagen Arbeit deutlich aufwendiger zu machen, aber seht selbst…

Anschließend sind wir dann auf unseren Rollern mit Vollgas zum großen Tempel gefahren. Dort waren auch viel mehr Menschen und noch mehr Garküchen (mein Bauch war schon längst voll). Die Zeremonie begann damit, dass um 20 Uhr alle Menschen ihre Boote ins Wasser gelassen haben.

Silvester schon Mal vorgefeiert

Ein beeindruckendes Feuerwerk und fliegende Lampillons waren für mich der Höhepunkt. Von der folgenden Party habe ich nicht mehr viel mitbekommen, außer vielleicht, dass es mich mit den vielen tanzenden Leuten an ein Volksfest in Deutschland erinnert hat.

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon viel früher veröffentlichem, aber die letzten Wochen gab es sehr viel in der Schule und auch außerhalb zu tun. Jetzt habe ich wieder ein bisschen mehr Zeit zum Schreiben. Also später mehr.

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